Obwohl die chinesische Medizin dem menschlichen Körper gut tut und regulierende und gesundheitserhaltende Wirkungen hat, kann nicht ausgeschlossen werden, dass einige chinesische Arzneimittel toxische Nebenwirkungen haben. Wenn das Arzneimittel zu lange angewendet wird oder die Dosis zu hoch ist, übersteigt es die Ausscheidungskapazität des Körpers und verursacht Schäden. Am häufigsten treten Nierenschäden auf. Wenn dies nicht ernst genommen wird, kann es zu einer Beeinträchtigung der Nierenfunktion und zu Nierenversagen kommen. In schweren Fällen kann eine Dialyse erforderlich sein. Daher kann eine frühzeitige Erkennung Schäden vermeiden. Zu den traditionellen chinesischen Arzneimitteln, die nephrotoxische Substanzen enthalten, zählen Arsen, Rotsegel, Schlangengalle und Tripterygium wilfordii. Einige traditionelle chinesische Arzneimittel können auch nephrotoxisch wirken, wenn sie in Kombination mit anderen Arzneimitteln gekocht werden. Konsultieren Sie daher vor der Einnahme von Arzneimitteln einen Arzt. Einige chinesische Arzneimittel sind tatsächlich nephrotoxisch und sollten von Personen, die sie im Übermaß einnehmen oder unter einer Nierenfunktionsstörung leiden, mit Vorsicht angewendet werden. Zu den häufigsten gehören Xanthium sibiricum, Entengallenblase, Dichroa chinensis, Ginkgo-Galle, Wabensamen, Strychnos nux vomica, Pinellia ternata, Tripterygium wilfordii, Scutellaria baicalensis, Bleipulver, Mennige, Realgar, Arsen, Löwenzahn, Kalomel und Quecksilber. Die oben genannten Arzneimittel können die Epithelzellen des Nierentubulus direkt schädigen und sogar eine ausgedehnte proximale Tubulusnekrose verursachen. (Informationen zitiert aus „Practical Toxic Chinese Medicine“ von Yang Fenming, 1992, Science and Technology Literature Press) Mennige wird in dem Buch „Probieren Sie Hunderte von Medikamenten an sich selbst aus, um Nierenversagen vorzubeugen“ erwähnt. Mennige ist ein Quecksilberpräparat aus Quecksilber, Salpeter, Alaun, Seifenalaun, Realgar und Zinnober. Die Hauptbestandteile sind Quecksilberoxid (HgO) und eine kleine Menge Arsendisulfid (As2S2), die giftig sind und nur äußerlich angewendet werden können. Eine akute Vergiftung kann zu einer Nierenvergrößerung, einer Verdickung der Nierenrinde sowie zu Schwellungen und Nekrosen des Epithels der Nierentubuli führen. Nierenschädigende chinesische Arzneimittel können dem Körper großen Schaden zufügen, daher ist es am besten, sie nicht willkürlich einzunehmen. Dies gilt insbesondere für Menschen mittleren und höheren Alters, deren Nierenfunktion beeinträchtigt ist. Zu diesem Zeitpunkt sollten sie mehr auf die Arzneimittelsicherheit achten, da sonst große Sicherheitsrisiken bestehen. Wenn Sie sich für chinesische Medizin zur Stärkung Ihres Körpers entscheiden, müssen Sie diese aus Sicherheitsgründen auf ärztliche Verschreibung kaufen und entsprechend der Verschreibung einnehmen. |
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