Mein Wissen über Betäubungsmittel begann mit der Lektüre von „Die Räuber vom Lieschen Meer“. Darin stand, dass ein kleines Päckchen Weißmehl heimlich in den Wein gestreut und vorsichtig umgerührt wurde, was die Leute betrunken machen konnte. Als kleines Kind war ich neugierig und verängstigt zugleich. Nach meinem Medizinstudium fand ich heraus, dass der Hauptbestandteil des K.O.-Medikaments eigentlich eine Pflanze ist, die sehr schön und berauschend aussieht und die Blume der Liebe genannt wird. Der Schlüssel ist, dass diese Pflanze auch Parkinson und Reisekrankheit behandeln kann. Es ist Datura stramonium. Von dieser Pflanzenart gibt es in meiner Heimatstadt jede Menge, in Gräben und am Straßenrand stehen sie büschelweise. Seine Früchte sind mit kleinen grünen Dornen bedeckt, die Schmerzen und Juckreiz verursachen, wenn sie Menschen stechen. Die traditionelle chinesische Medizin geht davon aus, dass Datura stramonium von Natur aus scharf und warm ist, giftig ist und in die Meridiane von Herz, Milz und Lunge eindringt. Es wirkt husten- und asthmalindernd, schmerzlindernd und krampflösend. Es wird häufig bei Husten ohne oder mit wenig Schleim, Rheuma, Prellungen, Kälteschmerzen im Herzen und Bauch, Epilepsie und anderen Krankheiten eingesetzt. Moderne pharmakologische Forschungen haben gezeigt, dass der Hauptbestandteil von Datura stramonium Scopolamin (Dong Lang Dang Jian) ist. Dieses hat eine Wirkung auf das zentrale Nervensystem des Menschen und verursacht eine beruhigende, hypnotische und anästhetische Wirkung, die zu Schläfrigkeit und Gedächtnisverlust führt. Andererseits wirkt es auf die Peripherie des Menschen und hemmt die Drüsensekretion, beispielsweise der Schweißdrüsen, Tränendrüsen und Speicheldrüsen, wodurch die Schweißproduktion verringert wird. Vielleicht ist dies die ursprüngliche Bedeutung des „Klopftranks“ – das Schwitzen zu verhindern. Allerdings kann diese für den Menschen sehr schädliche Pflanze bei richtiger Anwendung auch Krankheiten heilen und Leben retten. Es kann klinisch zur Anästhesie von Patienten eingesetzt werden, indem seine beruhigenden und hypnotischen Wirkungen genutzt werden. Von der frühesten von Hua Tuo entwickelten Ma Fei San bis zur präoperativen Anästhesie der traditionellen chinesischen Medizin in den 1970er Jahren wurde diese Pflanze hauptsächlich verwendet. Seine beruhigende Wirkung kann auch zur Linderung der Symptome der Parkinson-Krankheit und der Reisekrankheit (wie Reisekrankheit, Seekrankheit usw.) eingesetzt werden. Es kann auch verwendet werden, um arteriovenöse Krämpfe zu lindern und Patienten im frühen Schockzustand wieder zum Leben zu erwecken. Es scheint, dass alles auf dieser Welt zwei Seiten hat und der Schlüssel darin liegt, diese gut zu nutzen. |
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